Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/abendbrot

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
gedankenfetzen...

Eigentlich müsste ich in eine klinik. Momentan ist alles zu viel. Sprechen – zu viel. Schlafen – nicht möglich. Sport – schädlich. Lieben- unmöglich. Leben als toter. Fliegen – der traum der freiheit, gefangen in der sucht. Warum sind menschen durch ihren knochigen körper begrenzt und doch ist so viel möglich, was ihn zerstört. Erst langsam, innerlich, dann schnell. Zu schnell, alles bricht zusammen. Der himmel stürzt über meinem kopf zusammen. Die welt dreht sich. Untergewicht? Wieso, wenn essen doch so eine qual ist. Wieso sich quälen, indem man sein ziel durch den morgigen tag erreicht, wenn das essen selbst eine viel größere qual ist. Wieso das alles eigentlich überhaupt. Ich habe mal recherchiert und gemerkt dass ich diese ganze scheiße seit 4 jahren habe. Das ist schon lange. Und langsam zieht es mir den letzten lebenssaft aus dem körper. Ich kann nicht mehr. Nachts liege ich wach. Tags will ich nur noch schlafen. Sonst bin ich schlecht gelaunt oder betrunken. Ich mache dinge zu denen ich ohne diese krankheit nicht fähig wär und das alles nur weil ich DAS für mein leben suche, was mir meine lebensfreunde wieder zurückgeben soll. Stattdessen wird alles schlimmer und schlimmer, schlimmer… der abgrund ist tief. Tiefe… ich träume momentan immer davon mich selbst zu verletzten, wache auf und habe angst. Will nicht wieder einschlafen. Weine. Rauche. Bin müde. Esse. Kotze. Habe kater. Trinke. Kann nicht mehr. Alles hat sich eingeschlichen, ist monoton geworden. Ein eingeschliffener rythmus. Kaum zu stoppen. Leicht zu voll führen. Sich dem leben hingeben. Treiben. Leiden. Mitreißend. The time goes on and it is me who follows passively. You get what you want, but not what you need. Ich weiß noch nicht wie ich es anstlle, aber irgendwas sollte sich langsam mal wieder ändern. Eine andere richtung – einschlagen. Aber wie. Und wann. Und wieso das alles eigentlich… aggressionen. Ich bin viel zu aggressiv. Meiner mutter gegenüber und inzwischen sogar auch zu menschen, die ich einst schätzte. Ich habe angst. Was passiert bloß mit mir. The time goes on but it’s not  me who follows. Die narmen meines herzens sind die tiefsten. Mein herz ist leicht, mein körper schwer. Mein wille gebeugt. Der sucht unterworfen. Aber vielleicht musste ich diese sucht finden, um überhaupt noch irgendwie estwas zu haben was mich vor dem suizid rettet. Deswegen will ich mich wahrscheinlich nicht umbringen. Gott-sei-dank. Helpless, restless, hopless. Nein, nein. Sterben werde ich nicht, aber durchdrehen und das nicht wenig. Lange habe ich nicht mehr zeit!

2.1.07 13:23
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung